Zunehmende Komplexität in gewachsenen Strukturen
Mit zunehmendem Wachstum entstehen zusätzliche Ebenen, Schnittstellen und Abstimmungsprozesse.
Was früher informell funktionierte, benötigt heute einen klaren Ordnungsrahmen.
Ohne strukturelle Einordnung wird Steuerung anspruchsvoller. Nicht wegen mangelnder Kompetenz, sondern aufgrund gestiegener Systemkomplexität.

Hoher Abstimmungsaufwand bei strategischen
Entscheidungen
Strategische Themen werden intensiv analysiert und diskutiert.
Gleichzeitig verlängern sich Entscheidungsprozesse, Prioritäten verschieben sich oder Umsetzungsschritte verlieren an Verbindlichkeit.
Nicht aus fehlendem Engagement, sondern weil ein klar definierter Entscheidungsrahmen fehlt, der Orientierung und Geschwindigkeit ermöglicht.

Unklare Schnittstellen zwischen Rollen und Verantwortlichkeiten
Rollen sind formal beschrieben, Verantwortungsbereiche existieren.
In der operativen Realität bleiben jedoch Schnittstellen und Zuständigkeiten nicht immer eindeutig geklärt.
Das führt zu Abstimmungsschleifen, impliziten Erwartungshaltungen und unnötiger Reibung im System.

Hohe Belastung einzelner Schlüsselpersonen
Stabilität entsteht häufig durch persönliche Einsatzbereitschaft und informelle Abstimmungen.
Einzelne Führungskräfte oder Leistungsträger kompensieren strukturelle Unklarheiten durch zusätzliche Energie.
Langfristig benötigt jedoch das System selbst eine tragfähige Struktur, nicht nur engagierte Personen.

Das Ergebnis nach meiner Tätigkeit:
Entlastung durch Struktur.
Die Arbeit erfolgt in drei aufeinander aufbauenden Phasen.
Von der strukturellen Einordnung über Klärung bis zur Entscheidungsarchitektur.
Keine Standardlösung, sondern eine tragfähige Ordnung für den konkreten Kontext.

